Was mir wichtig ist:
Kunst und mehr – Glauben sichtbar machen
40 Jahre Keramikwerkstatt TON in TON
Vor 40 Jahren begann Mechthild Mathes ihren Weg als Töpferin – inspiriert vom biblischen Bild des Töpfers bei Jeremia. 1985 lernte sie in England das Handwerk, richtete zuhause eine kleine Werkstatt ein und präsentierte ihre Arbeiten auf Weihnachtsmärkten in Wannweil und Tübingen.
Ein Workshop 1998 wurde zum Wendepunkt: Das Bibelwort vom Ton in der Hand des Töpfers bekam persönliche Bedeutung und führte zur Gründung der Christlichen Werkstatt als Lebenshilfe innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde Wannweil. Viele Projekte folgten, darunter die Aktion „Wannweiler Engel“ 2001, zahlreiche Werkstatt-Tage, Frauenfreizeiten, Einsätze in der Zeltstadt Thüringen sowie Workshops in Gemeinden der Region.
Besonders prägend waren die Passionsausstellung „Kreuz, Zeichen der Liebe“ und 22 Jahre „Raum der Stille“ während des Weihnachtsmarkts in der Johanneskirche. Mechthild Mathes sieht darin eine Möglichkeit, eigene Glaubenserfahrungen weiterzugeben.
Nach einem Kunst- und Keramikstudium (2009–2012) entstanden neue Werke und Ausstellungen wie „Feuermenschen“, „Lebensbewegung“, „Grenzerfahrung“ und die „Himmelsboten“. Das Brennen im offenen Feuer wurde für sie zum Sinnbild für Lebensproben – wie in der biblischen Geschichte aus Daniel.
Mit der Ausstellung „In deinem Licht“ wandte sie sich einer helleren, von Porzellan geprägten Bildsprache zu. Die Figuren versteht sie als Spiegel dafür, wie Gott den Menschen ansieht: liebevoll und lichtvoll.
Zu ihrem 80. Geburtstag blickt Mechthild Mathes dankbar auf vier Jahrzehnte „Werkstatt als Lebenshilfe“ zurück – auf ihre Begabung, ein erfülltes Leben und die Unterstützung durch Familie, Gemeinde, Werkstattfrauen und viele Mitwirkende.
Jahreslosung 2016
Buß- und Bettag
Im Zeichen des Kreuzes
Wir werden tanzen auf "goldenen" Straßen. Offb.21
Wann wird das sein?



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